Doch keine Polizeipferde in Buxheim !!!

Viele hätten sich sehr gefreut, wenn die Bayerische Staatsregierung ein Einsehen gehabt hätte und auch unserem zuständigen Polizeipräsidium in Kempten zugestanden hätte, eine Reiterstaffel zu gründen. Die Grenze wurde jedoch überraschend bei Städten mit über 100.000 Einwohnern festgelegt und so kommt zwar Augsburg in den Genuss einer „Bayerischen Kavallerie“, nicht jedoch die ebenso bedeutsamen Städte Kempten, Memmingen oder die Gemeinde Buxheim. Damit kommen auch die unbestreitbaren Vorteile der Polizeipferde in unserer Region leider nicht zum Einsatz:

Der Reiter hat aus seiner Sitzposition mit einer Augenhöhe von ca. 3 m eine optimale Übersicht. Der Polizeireiter, sofern sattelfest, zeichnet sich durch hohe Mobilität auch in schwierigem Gelände aus. Pferde sind beweglicher als technische Geräte und zugleich sehr ausdauernd. Der Polizeireiter ist für den Bürger jederzeit ansprechbar. Das imposante Erscheinungsbild der Pferde (und ggf. auch des Reiters/der Reiterin) wirkt deeskalierend und respekteinflößend.  Die Erfahrungen in München haben zudem gezeigt, dass die Wirkung der Polizeireiter auf das polizeiliche Gegenüber um ein Vielfaches höher ist, als dieselbe Anzahl an Fußkräften. Polizeipferde sind (von den leidigen Äpfeln mal abgesehen) umweltfreundlich. In Wäldern und Parks werden Polizeireiter vom Bürger als wesentlich angemessener wahrgenommen als Streifenfahrzeuge.

Vollkommen ungeklärt ist jetzt die Frage, was aus der bereits vom Polizeipräsidium Kempten beschafften Kutsche für besondere Anlässe werden soll. Informierte Kreise gehen davon aus, dass trotz vorgebrachter Bedenken des Personalrats kurz vor dem Ruhestand stehende Beamte eingespannt werden sollen. So soll dem Polizeipräsidenten zumindest einmal jährlich die Gelegenheit eröffnet werden, standesgemäß vorzufahren und den angehenden Pensionisten ein letzter öffentlichkeitswirksamer Auftritt  verschafft werden.

Auch wir sind über diese Entscheidung , keine Polizeipferde bei uns einzusetzen, erst über die Medien informiert worden und fragen uns, warum der ländliche Raum erneut benachteiligt wird. Gerade Buxheim wäre als Standort für die Reiterstaffel prädestiniert gewesen: das Naherholungsgebiet rund um die Weiher, die ausgedehnten Wälder und eine positive Grundstimmung zu Pferden, die in Buxheim eine lange Tradition hat.

Wie schön es gewesen wäre zeigt nachfolgendes Bild, das uns der 9-jährige Jannis aus Hessen zugesandt hat. Es zeigt ihn bei einem Urlaubsaufenthalt in Edinburgh zusammen mit einer sympathischen Reiterin (was auch in Buxheim zuweilen vorkommt):

Der 9-jährige Jannis bei der Reiterstaffel in Edinburgh

 

Abendstimmung im Reitstall Epple

Spätestens ab 20 Uhr kehrt Ruhe im Reitstall Epple ein. Während die Vierbeiner sich vom Ausritt oder der Dressurstunde erholen und zufrieden ihr Heu verspeisen, können die wenigen noch ihr Pferd umsorgenden Stallknechte die friedliche Stimmung genießen, die sich über Stall und Koppeln ausbreitet. Die Farben des Himmels laden dazu ein, das prächtige Schauspiel zu beobachten und zu hoffen, dass die Regenwolken überwiegend nachts ihre Ladung ablassen.

Sarah hat wieder zugeschlagen !!!

Genauer gesagt: Sarah Keckeis und Djouri haben wieder zugeschlagen. Beide starteten heute (04.08.) beim Reitturnier in Leutkirch Haid. In der 2. Abteilung Dressurreiter A erreichte unser Erfolgspaar mit einer Wertnote von 7,6 wieder einen 1. Platz !!! Der Reitverein Buxheim gratuliert euch ganz herzlich. Euch beiden widmen wir folgendes schöne Gedicht (Verfasser unbekannt):

Pferdeliebe

Tiere, so wunderschön wie diese, findet man auf so mancher Wiese.
Zierlich und doch voller Energie verlieren sie die Wildheit nie.
Weiche Nüstern, warmes Fell, ihre Augen leuchten schwarz und hell.
Wenn du es nie mit Schlägen strafst, es immer bei dir hast,
in deinem Herzen wohlbewacht, es dir sein Leben lang Freude macht.
Wenn du es auch niemals vergisst, weist du, dass es Pferdeliebe ist!