Klarstellung der FN zu angeblicher Strafanzeige von PETA

Warendorf 20.11.2019 (fn-press). Nach eigenen Angaben hat die Tierrechtsorganisation PETA bei der Staatsanwaltschaft Münster Strafanzeige gegen die Deutsche Reiterliche Vereinigung (FN) erstattet. Die Staatsanwaltschaft hat die FN bisher noch nicht darüber in Kenntnis gesetzt oder befragt. PETA behauptet, dass die FN seit 2019 die beiden Substanzen Altrenogest und Omeprazol als Dopingmittel zulässt. Das ist falsch. Dazu stellt die FN klar:

Der Einsatz von Pferden im Sport im Zusammenhang mit veterinärmedizinischer Behandlung und Medikation ist in den „Anti-Doping- und Medikamentenkontroll-Regeln“ (ADMR) der FN umfassend geregelt. Seit 2010 sind die ADMR Teil des Turniersport-Regelwerks der FN, der Leistungs-Prüfungs-Ordnung (LPO). Zusätzlich brachte die FN 2010 erstmals die Broschüre „Fairer Sport – Sicher und sauber durch die Turniersaison“ heraus. Die Broschüre bietet Pferdesportlern praktische Informationen zu den ADMR.

Im Anhang der ADMR sind Substanzen und Methoden, deren Einsatz in Training und/oder Wettkampf verboten ist, in verschiedenen Listen kategorisiert.Daneben enthalten die ADMR auch einige Ausnahmen. Nach der Behandlung mit einer Substanz, die in den Ausnahmen gelistet ist, dürfen Pferde sowohl im Wettkampf als auch im Training eingesetzt werden. Dazu zählen seit 2013 Altrenogest (nur bei Stuten) und Omeprazol.

Weitere Infos unter

https://www.pferd-aktuell.de/fn/newsticker/fei—fn—dokr/klarstellung-der-fn-zu-angeblicher-strafanzeige-von-peta?utm_source=CleverReach&utm_medium=email&utm_campaign=28-11-2019+FN-aktuell+Ausgabe+26%2F2019&utm_content=Mailing_11685338

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